Die perfekte Reise-Kamera – Teil 2: Die Entscheidung

Reisekamera

In Teil 1 meiner Suche nach der (für mich) perfekten Reisekamera habe ich beschrieben auf was es mir besonders ankommt. Kurz zusammengefasst:

  1. Die Bildqualität
  2. Die Größe/Handlichkeit

Ich bin dabei zum Schluss gekommen, dass die zur Zeit relativ populären spiegellosen Systemkameras (EVILs) schon sehr gut auf diese Punkte abzielen und habe die meiner Meinung nach interessanten Modelle kurz vorgestellt. Nach ersten persönlichen Eindrücken war ich von zwei Kameratypen sehr angetan: die Sony Nex-5N und die Panasonic Lumix GF3. Ich hab dann in weiterer Folge natürlich fast jeden Tag ein wenig recherchiert, mir nochmal genau überlegt was ich brauche und auch den Preis-Faktor ein wenig mit einfließen lassen. Also zusammengefasst hat sich dann folgendes Wunsch-Profil für meine Reisekamera ergeben:

  • Sensorgröße: Four-Thirds oder größer (APS-C). Darunter will ich einfach nicht gehen...
  • Touchscreen: Find ich einfach richtig cool über den Screen den Fokus zu setzen bzw. gleich auszulösen.
  • Preis: max. 550 Euro
  • Handlichkeit: Ich möchte nach wie vor in der Lage sein, die Kamere irgendwo vernünfig zu verstauen. Muss jetzt nicht die Hosentasche sein, aber in der Jackentasche sollte es sich auf alle Fälle ausgehen.

Schränkt man z.B. auf Geizhals nach diesen Kriterien grob ein, bleiben nicht mehr ganz so viele Kameras übrig, um genau zu sein 3 Stück. Die zwei eben zuvor erwähnten (Sony NEX-5N, Pansonic GF3) und die Panasonic Lumic GF-2, das Vorgängermodell der GF3. Also was tun damit man zu einer Entscheidung kommt? Ganz klar, nochmal live anschaun die Dinger! :)

Die Sony ist wirklich ein tolles Gerät und rein von der Bildqualität und den Features den Panasonics wahrscheinlich klar vorzuziehen. Was gegen die NEX spricht ist allerdings die Größe der Objektive. Es gibt genau ein Objektiv das halbwegs hosentaschentauglich wäre. Schon ein etwas wenig... leider.

Die Panasonic GF3 hat im Gegensatz dazu sicher die Größenvorteile auf ihrer Seite. Im Prinzip ist sie um nichts größer als eine Kompaktkamera. Ja, fast schon ein bisschen zu klein für meinen Geschmack, da ist nicht mehr viel Platz für die Finger. Der Touchscreen ist auch OK und von den Objektiven her gibt es auch eine wesentlich größere Auswahl als bei Sony.

Die Panasonic GF2 hatte ich ja bis jetzt noch gar nicht auf meinem Zettel. Beim ersten genaueren Hinschaun fragte ich mich aber gleich wieso eigentlich. Diese Kamera hat alles was ich will/brauche und ist im Gegensatz zur GF3 auch noch etwas "bulliger". Auch was den Preis betrifft ist das Vorgängermodell natürlich schon etwas günstiger zu haben - ist auch nicht zu vernachlässigen.

Also im Prinzip hätte es eine jede der drei Kameras werden können und glaubt mir, ich hab mich nicht nur einmal umentschieden. Beinahe täglich wechselte mein Favorit, bis ich letztendlich gestern eine Entscheidung getroffen habe. Ich habe mich für die Panasonic GF2 entschieden, im Set mit einem 14mm Pancake-Objektiv um ca. 340 Euro. Diese Kamera bietet mir alles was ich brauche und ist finanziell auch ein sehr guter Kompromiss. Mit dem 14mm Objektiv decke ich schon mal den gesamten Landschaftsaufnahmebereich ab und wenn ich Bedarf haben sollte, kann ich mir ja noch ein zweites (Pancake) Objektiv dazu kaufen - und wäre preislich noch immer im Bereich der beiden anderen Kameras bzw. in meinem Budget. Jetzt kann ich's natürlich kaum mehr erwarten die Kamera in Händen zu halten, bin ja schon sehr gespannt wie sie sich dann in der Praxis schlägt! Werd auf jeden Fall davon berichten....   :)