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project 52 - nr. 10

Ich weiß jetzt ehrlichgesagt gar nicht mehr genau wer mich darauf gebracht hat, aber ich war in der letzten Woche intensiv auf der Suche nach ALTEN Objektiven. Genauer gesagt nach alten Minolta Objektiven. Ich hab ja bereits ein alte Minolta Spiegelreflex herumstehen, ich glaub dadurch bin ich irgendwie auf die Idee gekommen... auf jeden Fall ist heute die erste "Teillieferung" angekommen. Darin enthalten waren:

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  • eine analoge Minolta X-300 Spiegelreflex-Kamera
  • ein Minolta MD 28mm F2.8
  • ein Tokina SD 35-200mm F 4-5.6
  • ein Sicor-XL 28mm F2.8
  • einen 2-fach Telekonverter
  • ein Adapterring für analoge Minolta Objektive auf Micro-Four-Thirds

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Das letzte Teil, der Adapterring hat's jetzt glaub ich schon verraten was ich mit dem ganzen Zeugs vorhab. Ich will die alten Objektive an meiner nagelneuen Olympus OMD verwenden. Das hat aus meiner Sicht zwei große Vorteile: Erstens gibt eine Menge wirklich toller Objetive für Minolta-Kameras! D.h. die Auswahl der zur Verfügung stehenden Objektive vergrößert sich gleich um ein Vielfaches. Zweitens sind diese alten manuellen Objektive für relativ wenig Geld zu haben. Man kann die meisten für weit unter 100 Euro auf diversen Portalen ersteigern bzw. kaufen.

Nach dem Auspacken und Reinigen der Objektive und der Kamera (die gratis bei den Objektiven dabei war) wollte ich die Teile gleich an der Olympus testen. Leider war kein einziger aufgeladener Akku griffbereit - also hatte ich etwas Zeit die Neuerwerbungen zu betrachten bzw. ein paar Fotos davon zu machen...

 

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Nachdem dann zumindest ein Akku halbwegs geladen war konnte ich endlich loslegen. Also rauf mit dem Adapterring und dem 28mm Minolta Objektiv. Erster Eindruck: Super Teil!!! Passt optisch sehr gut dazu und ist sogar mit Adapterring handlich. Wie üblich bin ich zuerst im Zeitautomatik ("A" Modus) und hab mir das Bild am Display angeschaut - und was ich sah gefiel mir! Die Kamera regelte die Verschlusszeit automatisch, ich brauchte also nur die gewünschte Blende am Objektiv einstellen und richtig fokussieren. Und das (Fokussieren) war gar nicht schwer, am Display konnte man sehr gut erkennen was scharf bzw. unscharf ist. Mann erkennt das natürlich auch wenn man durch den Sucher schaut, meiner Meinung nach allerdings etwas schwerer.

Naja, und dann hab ich mal eine Runde im Zimmer gedreht und ein paar Probeschüsse gemacht. Hat ehrlich Spass gemacht. Mir persönlich gefallen diese älteren Objektive sowieso sehr gut. Die wirken für mich einfach vollwertiger und edler. Zwei dieser Schnappschüsse möchte ich auch gleich noch herzeigen - sind beide mit dem Minolta 28mm F2.8 entstanden

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