Landschaft/Natur

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Ich war wohl etwas zu früh unterwegs am letzten Sonntag, denn zu Beginn meines kleinen Foto-Rundgangs hab ich kaum 100m weit gesehen. Aber da ich nun schon mal munter und unterwegs war, wollte ich die Zeit nutzen um vielleicht mal ein paar nicht so typische Landschafts-Fotos zu machen. Das hat mir dann auch richtig Spass gemacht, allerdings wollte ich dann doch nicht ganz auf ein paar Sonnenstrahlen verzichten. Also fuhr ich einfach mal ein auf den nächsten Hügel und siehe da - da war sie auch schon, die Sonne! In Kombination mit dem Nebel weiter unter entstanden dann noch ein paar Fotos, die mir schon während des Fotografieren richtig gut gefallen haben. Hier ein Auszug aus Fotos:

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

Vom Nebel ins Licht

 

Perspektive ist Alles!

Perspektive ist alles

Heut hatte ich eine Verabredung zu einem kleinen Shooting in einem Park nicht weit von uns. Ich bin dort eine gute halbe Stunde vor dem Termin angekommen und hab mir den Park mal angeschaut. Wirklich ein toller Park und ich hab mich sofort gefragt warum ich noch nie dort war!? Beim Herumspazieren musste ich dann mein Fish-Eye montieren und ein paar Fotos von den riesigen alten Bäumen machen. Waren alles ganz nette Fotos, bis ich dann eine für mich neue Idee hatte. Einfach mal die Perspektive ändern dachte ich mir und so bin ich ganz nah ran an die Bäume. Bis zum Stamm und dann nach oben schauen bzw. fotografieren. Hat mir richtig gut gefallen diese Idee und auch die Bilder die rauskamen. Zwei davon möchte ich euch hier zeigen. Aja, das sind seit längerem mal wieder richtige HDR-Fotos - hat sich einfach angeboten!

point of view I

point of view II

 

project 52 > nr. 4: spin the wheel

spin the wheel

Diese Woche ist's zum ersten Mal knapp geworden mit dem wöchentlichen Foto - aber besser spät als gar nicht... Heute haben wir einen kleinen Ausflug auf die Alm gemacht und hatten dabei zumindest am Vormittag herrliches Wetter. Ganz oben am Gipfel gibt's da dieses Windrad. Mir gefiel dieses Rad mit dem herrlich blauem Himmel in Hintergrund so gut, dass ich damit unbedingt was machen wollte. Irgendwie wollte ich die Bewegung mit ins Bild bringen - also gab's für mich zwei Möglichkeiten: Erstens mit einer längeren Verschlusszeit zu arbeiten und und so einen Verwisch-Effekt zu bekommen, oder zweitens einfach ganz normal Einzelaufnahmen zu machen und die hinterher in ein Bild zusammenzufügen. Entschieden hab ich mich für die zweite Varianten aus einem ganz einfachen Grund: Ich hatte relativ wenig Zeit weil schon das Mittagessen auf mich wartete! ;)

spin the wheel

Mein bester Foto-Tipp...

mystic-river

Angespornt von der Idee auf www.fotografr.de gebe ich heute meinen besten Foto-Tipp an euch weiter - also, vollste Konzentration und dann gehts auch schon los! Mein Tipp:

Egal was und wie du fotografierst, pass auf dass du niiiiiiiemals mit deiner gesamten Ausrüstung in einen Fluss fällst!

Tja, hört sich für euch vielleicht etwas ungewöhnlich oder sogar lustig an, ist aber mein voller Ernst! Passt auf, dass ihr niemals mit eurer gesamten Ausrüstung in einen Fluss stürzt! Schon gar nicht, wenn ihr Kamera und Stativ noch dazu in beiden Händen haltet und der Fluss so kalt ist, dass er gerade keine Eisschicht trägt. Haltet ihr nämlich Kamera und Stativ in beiden Händen, habt ihr keine Hand frei um euch gegebenenfalls noch irgendwo festzuhalten oder - falls das nicht mehr möglich ist - zumindest den Sturz etwas abzufangen.

Ihr fragt euch vielleicht wie ich auf diesen Tipp komme bzw. was mit dazu berechtigt euch diesen Tipp zu geben. Also ganz einfach (und so mancher hat es wohl bereits vermutet) - mir ist vor ca. 1 Woche genau DAS passiert. Also, die ganze Geschichte von vorne:

Es war ein wirklich schöner Samstag Nachmittag als mich die Motivation ein paar Fotos zu schießen seit längerem wieder einmal gepackt hat. Ich packte also meinen Rucksack mit allem was so dazu gehört und machte mich auf den Weg. Ich marschierte auf meiner Lieblingsroute entlang eines kleinen Flusses vom Ortszentrum hinaus. Im Hinterkopf hatte ich die Idee mal wieder ein paar Langzeitbelichtungen vom Wasser zu machen, das hatte ich mit meiner neuen Kamera ja noch nicht wirlich ausprobiert. Nach ca. ein bis zwei Kilometern war dann auch die erste Stelle bei der ich es ausprobieren wollte. Also, Stativ heraus, Filter und Auslösekabel an die Kamera montiert und rauf auf's Stativ damit. Und dann ganz vorsichtig den kleinen Abhang hinunter bis zum eigentlichen Flussbeet. Ich hab mir dann auf bzw. neben ein paar Baumwurzeln einen Platz gesucht und ein paar Fotos gemacht, war ganz zufrieden damit:

mystic river

mystic river

Ein paar Schritte weiter sah ich dann gleich die nächste Stelle die sich meiner Meinung nach gut für eine weitere Aufnahme eignen würde. Nachdem das beim ersten Mal ja gut geklappt hat wollte ich's wieder gleich machen: Stativ und Kamera hatte ich ja noch in der Hand, ich musste also nur noch weiter runter zum Wasser. Schön aufpassen dass ich nicht abrutsche, wär ja noch schöner wenn ich ins kalte Wasser hüpfen müsste oder so. Aber plötzlich ging's ganz schnell und irgendwie aber doch wie in Zeitlupe: Ich blieb mit einem Fuß bei einem Stein hängen und konnte nicht weiter und auch nicht zurück. Langsam verlor ich das Gleichgewicht - ich wollte mich noch irgendwo festhalten, hatte aber keine freie Hand. Also stand ich da und fiel ganz laaaangsam um wie eine Bahnschranke - Kamera in der rechten,  Stativ in der linken Hand und den Rucksack mit dem ganzen Zubehör am Rücken. Nach dem Aufprall war es dann mit der Zeitlupe rasch vorbei, ich versuchte nur noch schnell aus dem Wasser zu kommen, riss mir meine komplett nasse Jacke herunter und trocknete als erstes die Kamera mit meinem Leibchen provisorisch ab. Ich hatte sie zwar beim Aufprall versucht hoch zu halten, doch das Wasser das ich mit meinem Körper verdrängt hatte, bekam die Kamera mit voller Wucht ab. Der nächste Gedanke galt dann meinem Handy. Ich konnte so durchnässt wie ich war nicht mehr zurücklaufen, ich musste also Hilfe organisieren. Womit wir zu meinem zweiten wichtigen Tipp für heute kommen:

Geh am besten nie alleine auf eine Fototour und falls doch, nimm dein wasserfestes und stoßsicheres (Outdoor-) Handy mit!

Also gleich vorweg, wasserfest ist mein Handy nicht. Aber: ich hatte anscheinend auch ein wenig Glück im Unglück denn mein Handy funktionierte trotz des unübersehbaren Wasserkontakts. Meine Freundin war dann schnell alarmiert und machte sich sofort auf den Weg (DANKE nochmal dafür!). Ich versuchte in der Zwischenzeit die Kamera im Rucksack zu verstauen und die paar Meter vom Flussbeet wieder hinauf zu kommen. War gar nicht so einfach - es war wie gesagt sehr rutschig und mir wurde sekündlich kälter. Endlich geschafft lief ich noch ein kleines Stück bis zur nächsten Straßeneinfahrt und wartet dort auf meine Freundin. Die kam zum Glück auch gleich angerauscht und brachte mich heim.

Noch bevor ich mich unter die heisse Dusche stellte musste ich mich um meine Kamera kümmern. Die OM-D ist zwar spritzwassergeschützt, doch was heißt das in Wirklichkeit? Ich wusste es nicht und wollte es eigentlich auch nie wirklich ausprobieren. Aber jetzt war es nun mal so, die Kamera war unter Wasser und auch ziemlich sandig. Ich erinnerte mich vor längerer Zeit mal in einem Artikel gelesen zu haben, dass man im Winter, wenns so richig kalt ist und die Kamera z.B. im Auto vergessen wurde, die Kamera im Haus auf keinen Fall sofort einschalten sollte. Da könnte sich Kondenswasser bilden und die Elektronik beschädigen. Naja, in meinem Falls war's weniger Kondenswasser aber es war immerhin Wasser. Also: Nicht einschalten sondern Akku raus aus der Kamera, Objektiv runter und alles mal in die Nähe des Heizkörpers zum Trocknen.

Nicht mal nach der Dusche traute ich mich die Kamera in Stand zu setzen. Ich begnügte mich für's erste damit alles vom Sand zu befreien und ließ die Einzelteile noch die ganze Nacht über trocknen. Am nächsten Tag probierte ich es dann doch - und die Spannung war groß könnt ihr mir glauben! Doch die OM-D ist ein gutes Teil - sie funktionierte einwandfrei! Ende Gut, alles Gut könnte man sagen - denn außer ein paar Abschürfungen und blauen Flecken ist von dem kleinen Unfall dann doch nichts hängengeblieben.

Ja, und damit euch nicht irgendwann das selbe passiert nehmt euch bitte meinen Tipp zu Herzen. Ich kann mittlerweile schon drüber lachen, aber ich weiß, das Ganze hätte auch anders ausgehen können...

Erste Fotos mit der Olympus OM-D: Der Winter ist da!

wintershot 2

Wie angekündigt gibts die ersten Fotos die ich mit der neuen Kamera gemacht habe gleich hinterher. Und da es bei uns unerwartet früh einen kompletten Wintereinbruch gegeben hat (wenn auch nur für einen Tag), hat sich ein kleiner Fotospaziergang durch die frische Schneelandschaft angeboten. Das erste das gleich sehr positiv an der neuen Kamera auffiel war, dass sie spritzwassergeschützt ist - das war nämlich schon sehr wichtich!! Da es nach dem Schneefall schon wieder ziemlich war wurde, tropfte und wehte es nur so von den Bäumen herunter. Hätte ich da auf die Kamera aufpassen müssen damit sie nicht nass wird, hätte ich wohl nicht viele Fotos zusammengebracht!

Auch das Kit-Objektiv das bei der Kamera dabei war (M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ) beeindruckte mich. Alle der folgenden Fotos wurden mit diesem Objektiv gemacht und ich kann mich nicht über die Qualität beschweren. Noch besser hat mit das M.ZUIKO DIGITAL 45mm 1:1.8 gefallen das ich ebenfalls mitbestellt habe. Die ersten Portrait-Fotos die ich damit geschossen habe waren echt Spitze!

Ungewohnt aber auch als sehr positiv hab ich das Gewicht der Kamera empfunden. Es ist schon ein Unterschied ob man diese wirklich kleine Kamera mit vergleichsweise leichtem Objektiv oder eine Canon 7D mit einem gut doppelt so schwerem Objektiv umgehängt hat. Besonders wenn man länger damit unterwegs ist wird sich dieser Unterschied bemerkbar machen denke ich.

Zu den Fotos selbst: Ich habe wie gesagt nur das Kit-Objektiv mitgehabt. Zusätzlich habe ich bei einigen Fotos einen ND-Filter und das Stativ verwendet. Was für HDR-Fans vielleicht noch ganz interessant ist, die OM-D spielt belichtungsreihenmäßig (fast) alle Stückchen: von 3 Aufnahmen mit 0,3 EV bis 7 Aufnahmen mit 1 EV kann man frei wählen. Hab ich übrigens auch schon probiert, das zweite Bild z.B. ist ein HDR aus 5 Bildern mit 1 EV. Tja, ansonsten wäre vielleicht noch zu sagen dass ich mir ein paar Funktionen im Menü noch genauer ansehen muss - einfach damit ich schneller die Einstellungen hab die ich brauche. Nachdem aber so gut wie alles an der Kamera frei belegbar ist, wird das denke ich nicht lange dauern bis ich alles so angeordnet habe wie ich es mir vorstelle.

wintershots 1

wintershots 2

wintershots 3

wintershots 4