Reisen

project 52 > nr. 18 & nr. 19

Stockholm

Ja, es ist passiert, ich hab seit über einer Woche kein neues Foto gepostet. Als Entschädigung gibt's heute gleich eine "Doppelfolge" mit mehreren Fotos von unserer Stockholm-Reise. Gleich vorweg, die Kamera die uns auf der Reise begleitet hat war wieder die Sony NEX 5N und sie hat ihre Sache wieder hervorragend gemacht! Den Anfang machen ein paar Sweep-Panoramen von verschiedenen Locations der Stadt. Das erste Bild zeigt den Reichstag im herllichen Sonnenschein. Auf dem Weg in die Stockholmer Altstadt (Gamla Stan) sind wir hier einige Male vorbeigekommen.

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Das nächste Bild entstand auf dem Weg von der Altstadt zum Bootsablegeplatz für die verschiedenen Touren durch die Stockkholmer Gewässer.

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Am Weg zur Fotografiska - dem bekannten Stockholmer Fotografie-Musem - ist das folgende Panorama entstanden. Im Museum haben wir uns dann verschiedene Ausstellungen von wirklich tollen Künstlern gesehen, jene von  Ruud van Empal und Henri Cartier-Bresson sind mir persönlich dabei besonders in Erinnerung geblieben.

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Das letzte Panorama war eingentlich überhaupt nicht geplant. Wir wollten eigentlich nur einen kurzen Blick auf das alte Stockholmer Olympiastadion werfen - zufällig war da aber gerade ein Fußballspiel der ersten schwedischen Liga (Djurgården vs. Syrianska) am laufen. Da wir noch ein wenig Zeit übrig hatten, haben wir uns spontan noch ein paar Eintrittskarten gekauft und uns unter die Fans gemischt. Das Stadion an sich war dabei ein echter Hingucker, so ein altes Stadion (erbaut 1912) sieht man schließlich nicht alle Tage. Das Spiel war, naja, sagen wir mal auf "österreichischem Niveau" ;)

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Der zweite Teil des Beitrags besteht aus zwei Bildern die am Stockholmer Fernsehturm (Kaknästornet) entstanden. Es war für meine Begriffe herrlich wenig los als wir am Turm ankamen und so hatten wir in luftiger Höhe auch keinen Stress und haben uns richtig schön Zeit gelassen. Sogar für einen kleinen Mittags-Snack war noch Zeit - und den haben wir mit dem herrlichen Ausblick auf die Stadt auch genossen!

Ausblick vom Fernsehturm

Mahlzeit am Fehrnsehturm

 

Ich werde Erlebnisreporter - mit eurer Hilfe!

into the waves

Als fleissiger Leser des STA Travel Newsletter und deren RSS-Feed bin ich heute auf einen neuen Wettbewerb gestoßen bei dem ich richtig gern mitmache. Gesucht werden 4 Erlebnisreporter die anhand eines "Bewerbungsbildes" ausgewählt werden. Dazu muss man auf deren Website ein kleines Profil erstellen und eben jenes Bild hochladen, mit dem man sich bewerben möchte. Zu gewinnen gibts echt super Sachen, unter anderen 4 Erlebnisreisen von STA Travel!! Naja, Fotos von meinen letzten Reisen hab ich ja genug, nur welches sollte ich am besten nehmen? Entschieden hab ich mich schlussendlich für jenes von der Cathedral Cove in Neuseeland. Es war wirklich eines der schönsten Plätzchen unserer Reise und das Foto an sich gefällt mir eben auch sehr gut. Jetzt bräuchte ich eben nur mehr ein paar Leute (eigentlich so viiiiiele wie möglich) die für mein Bild abstimmen!! Also, falls ihr grad 2 Minuten Zeit habt - wäre echt toll wenn ich für mich abstimmen würdet... einfach auf den Link unten klicken und dann für mein Bild voten!

Hier geht's zum Voting

Dankeeee :)

into the waves

Auf einen Sprung nach San Francisco

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Langsam aber sicher kommen wir zum Ende meiner kleinen Reiseberichte. Die letzte große Station auf unserem Weg durch die USA war San Francisco. Auch wenn es nicht wirklich auf dem Weg lag, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, einen kurzen Abstecher in diese tolle Stadt zu machen! Der Weg dahin war aber dementsprechend weit von Las Vegas aus. Mit einem Zwischenstopp in Bakersfield kamen wir dann aber planmäßig in Downtown San Francisco an - und haben auch unser Motel gleich gefunden. Das war relativ zentral gelegen und so nutzen wir die Zeit nach der Ankunft gleich für einen Spaziergang bzw. für eine kleine Einkaufstour. Was ich allerdings total unterschätzt habe war die Kälte: sobald die Sonne nicht mehr direkt zu sehen war wurde es richtig frisch! Am Abend war ich dann schon ein wenig schlauer und so fuhren wir gut eingepackt zum Pier 39 und bummelten dort herum. Auf dem Weg dorthin enstand auch das erste Foto ganz zufällig... Die Lombard Street ist wahrscheinlich vielen bekannt - und zwar als die kurvenreichste Straße der Welt. Für einige sicher Grund genug sich die Straße anzusehen bzw. sie sogar befahren zu wollen. Bei uns war's aber wirklich reiner Zufall, dass wir genau an dieser Straßenkreuzung vorbeigekommen sind! So waren wir ziemlich überrascht, als auf einmal links von uns die Serpentinen auftauchten. Also wurde schnell die griffbereite Kamera gezückt um zumindest einen Schnappschuss für daheim mitzunehmen!

usa :: san francisco :: lombard street

Wir ließen den Abend dann noch ganz gemütlich und mit tollem Essen und ein paar Eindrücken der Stadt ausklingen. Am nächsten Tag hatten wir dann nur eine einzige Mission - die Golden Gate Bridge! Bei meinem ersten Besuch der Stadt vor ca. 3 Jahren war es mir leider nicht gegönnt diese wahrscheinlich bekannteste Brücke der Welt in vollen Ausmaßen zu sehen. Es war einfach zuviel Nebel - egal zu welcher Tageszeit wir es auch versuchten. Aber diesmal war alles anders und das war gut so!! :)

Mit Kaffee und Kamera bewaffnet steuerten wir auf die Golden Gate Bridge zu. Wir wollten einfach mal drüber und dann auf der anderen Seite ein paar von den im Reiseführer beschriebenen Aussichtspunkten anfahren. Der erste Aussichtspunkt war auch gleich gefunden. Direkt nach der Brücke rechts weg war dieser, samt Infopoint. Naja, das kann nicht alles sein dachten wir uns, machten ein zwei Fotos und stiegen wieder ins Auto. Wir hatten einige Meter unter uns in Richtung Ufer ein weiteres Platzerl entdeckt das wir ansteuern wollten. Was Lufliene nur ein paar hundert Meter waren, waren mit dem Auto aber doch ein paar Kilometer. Gefunden haben wir's dann aber trotzdem - und was wir sahen gefiel uns schon viel mehr. Ein echt toller Ausblick auf die Stadt und ein noch besser Ausblick auf die Brücke!!

San Francisco

usa :: san francisco :: golden gate bridge

Nachdem wir hier also wirklich alle möglichen Fotos von der Brücke gemacht hatten, fuhren wir wieder ein Stück zurück. Es folgte ein kurzes Stück durch einen Tunnel und schon waren wir hinter der Brücke, genau dort wo wir hin wollten. Hier gings dann relativ steil und kurvig bergauf. Am Straßenrand waren immer wieder Parkplätze und Aussichtspunkte zu finden. Hier entstand auch das folgende Panorama:

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Es war einfach ein herrlicher Ausblick und so richtig konnte ich es gar nicht glauben, was für ein Glück wir mit dem Wetter hatten. Wir blieben auf dem Rückweg noch einige Male stehen und sahen uns die Brücke und die Skyline von San Francisco immer wieder an. So richtig satt-sehen konnten wir uns aber nicht, da hätten wir wohl den ganzen Tag hier verbringen müssen!

Tja, das war's dann auch schon mit unserem Kurzbesuch in San Francisco. Naja, fast. Am Weg hinaus aus der Stadt hatten wir noch ein Ziel. Direkt am Alamo Square wollten wir und die "Painted Ladies" ansehen - und das machten wir dann auch. Die Painted Ladies sind ein paar bunte alte Häuser im viktorianischen Stil die typisch für San Francisco sind. Wer den Vorspann der Serie "Full House" kennt, kann sich sicher an diese Häuser erinnern... :)

Painted Ladies

So, das war's jetzt mit meinen Reiseberichten von unserer Weltumrundung. Kann gut sein, dass ich noch mal ein paar Bilder hier zeigen werde, aber im Großen und Ganzen war's das. Hoffe euch haben die Beiträge so gut gefallen wie mir das Schreiben der selbigen. War toll die ganzen Eindrücke nochmal Revue passieren zu lassen - und es macht mir schon wieder Lust auf Reisen!

Vegas, Baby!

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Wie schon angekündigt, sind wir am Tag nach dem Grand Canyon direkt nach Las Vegas gefahren. Die paar Stunden Fahrt vergingen recht rasch, waren ja schon mehr gewohnt. Die "Einfahrt" nach Vegas ist von der Richtung aus der wir gekommen sind ja auch richtig toll. Man sieht über die ganze Stadt bevor man in sie eintaucht! Unser erstes Hotel brauchten wir auch nicht wirklich suchen, dafür ist es einfach zu bekannt. Es war das New York New York, gleich am Beginn des Strips wenn man von Süden kommt. Hier hatten wir die erste Nacht vorab gebucht. Aber bevor wir eincheckten fuhren wir erstmal den Strip auf und ab - das musste einfach sein, schließlich ist ja schon am Tag einiges los bzw. zu sehen! Nach dem Check-In gings erstmal ins wirklich sehr geräumige Zimmer im 24. Stock. Echt Hammer die Zimmer in Las Vegas! Nettes Detail am Rande: die Achterbahn die rund ums New York New York geht konnten wir von unserem Fenster auch sehr gut sehen und zwar genau nach dem Start, bevors so richtig bergab geht!! Anschließend machten wir uns aber gleich wieder auf den Weg ins Hotel-Casino bzw. auf den Strip - wollten ja schließlich auch was sehen von der Stadt.

Ceasars Palace

Las Vegas ist eine ganz eigene Welt. Nein, eigentlich ist jedes Hotel in Vegas eine eigene Welt. Das Ceasars Palace z.B. ist der absolute Hammer. Wir haben an den folgenden Tagen öfters den Hotel-Parkplatz genutzt und sind von hier aus zu Fuß weitergegengen. Bis wir allerdings vom Parkplatz durch das ganze Hotel gekommen sind, hat es eine ganze Weile gedauert - so riesig ist das!

 

Ein nächtlicher Spaziergang auf dem Strip kann ich nur jedem empfehlen der in die Stadt kommt. Erst dann sieht man wirklich was diese Stadt zu bieten hat. Alles wirkt noch bombastischer, noch verschwenderischer. Allerdings sollte man schon ein wenig aufpassen. Auf den Gehsteigen ist glaub ich immer relativ viel los, bei uns war's Dank Spring Break richtig voll! So lässt man sich dann halt mehr oder weniger von einem Hotel/Casino zum nächsten treiben und bekommt den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu.

Ein Fixpunkt sollten auf jeden Fall die Bellagio Fountains sein! Jede Halbe bzw. am Abend jede Viertel-Stunde bekommt man hier eine Wasser-Spritz-Show geboten, die man so wahrscheinlich auch noch nicht gesehen hat. Ein Must-See sozusagen! :)

Paris Paris

Der Stratosphere Tower war nach dem New York New York unser Hotel für die folgenden Tage. Ich glaube vom Preis/Leistungs-Verhältnis gibts in Vegas nicht besseres. Die Zimmer sind wirklich sehr sehr günstig (ca. 28$/Nacht), dafür aber keineswegs schlecht oder mickrig, ganz im Gegenteil. Wir haben ein modern eingerichtetes großes Zimmer bekommen, eigentlich um nichts schlechter als das zuvor im New York New York. Und zusätzlich gabs auch eine gratis Fahrt auf den Tower die wir dann am letzten Abend eingelöst haben. Von da oben hat man einen Ausblick kann ich euch sagen!!

Der einzige Nachteil wenn man so will ist, dann das Hotel etwas Abseits der anderen großen Hotels und des Trubels liegt. Zu Fuß geht man schon eine ganze Weile. So haben wir dann meist das Auto genommen und uns einfach in eines der Parkhäuser der anderen Hotels gestellt.

Stratosphere Tower

Las Vegas an sich ist schwer zu beschreiben. Es ist eine wundervolle aber extrem übertriebene Stadt für mich. Für einen kurzen Abstecher kann ich sie jedem empfehlen der sie noch nicht gesehen hat - große Augen und ein offener Mund sind garantiert!

Tief, tiefer, Grand Canyon!

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Also gleich vorweg, der Gand Canyon ist für mich ganz klar eines der größten Wunder unserer Erde! Wenn man am Rand dieses wirklich unglaublich tiefen Grabens steht, kann man sich nur wundern wie so etwas entstehen kann. Zumindest geht es mir so. Aber alles der Reihe nach, aufgehört zu erzählen hab ich ja in Hollywood ... Nach den paar Tagen in der Mega-City Los Angeles war unser nächstes Ziel eben der Grand Canyon. Der Weg dort hin führt großteils über kilometerlange schnurgerade Straßen durch die Wüste. So haben wir den Weg auch auf 2 Tage aufgeteilt. Am ersten Tag sind wir bis Palm Springs gefahren und haben uns dort ein wenig umgesehen. Vorher haben wir noch eines dieser tollen Outlet-Center "geblündert" das am Weg lag... :) Die Strecke am zweiten Tag war dann um einiges länger. Da gings dann wirklich auf elendslangen Geraden dahin, bis wir dann schon in die Nähe von Williams (Arizona) kamen. Hier war auch unser Ziel für die Nacht. Das Motel 6 war ganz OK, für zwei Nächte auf jeden Fall ausreichend. Und es war wesentlich billiger als eine Unterkunft in unmittelbarer Canyon Nähe.

Ausgeruht fuhren wir dann am nächsten Tag etwas mehr als 1 Stunde bis wir tatsächlich am Canyon bzw. im Canyon Village waren. Es war bereits einiges los dort! Der South Rim ist im Vergleich zum Norden (an dem ich früher schon einmal war) touristisch viel aufgeschlossener. Es gibt Shuttlebusse, ein großes Info-Center und eben das Grand Canyon Village mit Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Als allererstes wollten wir aber natürlich gleich mal an den Rand und hinuntergucken! Also gleich vom Parkplatz hin zum Rim und losgestaunt!

 

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Nach diesen ersten Eindrücken haben wir uns einen der Shuttlebusse geschnappt und sind ins Village gefahren. Die Busse waren schon relativ voll, kann mir gut vorstellen dass hier in den Hauptreisezeiten längere Wartezeiten angesagt sind. Vom Village aus gibt es dann noch eine andere Shuttle-Route die einige Kilometer weit dem Rim entlang führt. Wir sind mit diesem Shuttle ca. 5 Stationen weit hinausgefahren. Von dort aus gingen wir dann zu Fuß zurück ins Village. Alle paar hundert Meter gibts es dort Aussichtspunkte oder Ähnliches bei denen man einen besonders guten Ausblick hat. So sind wir von einem Punkt zum nächsten marschiert und haben einfach nur den Anblick genossen.

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Leider geht auch der schönste Tag am Gand Canyon einmal dem Ende zu, so auch dieser. Den Sonnenuntergang wollten wir uns allerdings unbedingt noch gönnen. Also sind wir mit dem Auto nochmal zu einem der nahegelegenen Aussichtspunkte gefahren und haben dort auf das Untergehen der Sonne gewartet. War irgendwie ein witziger Anblick. Dort waren nämlich schätzungsweise 200 bis 300 andere Leute die sich alle einen netten Felsen oder einen Baumstamm zum Sitzen suchten und das gleiche vorhatten wie wir - der Sonne beim Untergehen zusehen!

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Nach dem letzten Blinzeln der Sonne sind wir dann schnell wieder ins Auto und raus aus dem Nationalpark. Der Weg zurück nach Williams war dann auch gleich geschafft und wir konnten uns schon auf den nächsten Tag vorbereiten. Da gings dann nach Las Vegas...    :)