Reviews & Tests

Wie ich Fotobücher mache...

Ich hab ja schon so manche Anbieter von Fotobüchern ausprobiert. Natürlich mit unterschiedlichen Ergebnissen, meist war ich aber ganz zufrieden damit. Zu Beginn meiner Versuche war es ja noch ganz "normale" Fotobücher, also gedruckte, qualitativ nicht so berauschende Fotobücher. Mittlerweile lasse ich ja nur mehr "Echt-Fotobücher" entwickeln - die Qualität ist einfach um Längen besser. Von meinem neuen Favoriten untern den vielen Fotobuch-Anbietern möchte ich euch jetzt kurz berichten... 

Zum Anbieter - Saal Digital

Vor kurzem bin ich auf Saal Digital aufmerksam geworden. Ich glaub es war ein Test in einem meiner Fotomagazine in dem dieser Anbieter sehr gut abgeschnitten hatte. Also, Zeit es selbst auszuprobieren. Wie viele andere auch, so hat auch Saal Digital eine eigene Software für das Erstellen von Fotobüchern. Schnell heruntergeladen und schon gings los. Die Software an sich hat mich gleich beeindruckt: sehr intuitiv, viele Möglichkeiten und rasches Arbeiten - genau so wie ich es mag!

Die Saal Digital Software - so sieht's aus. Links die Bilderauswahl, in der Mitte der Editor und rechts weitere Einstellungen etc.

Einzig das Positionieren des Bildausschnitts von Fotos die nicht ganz dargestellt werden hat mich anfangs zur Verzweiflung gebracht. Hat man aber mal gecheckt dass man das Verschieben-Symbol vorab auswählen muss gehts wie gewohnt dahin.

Das Verschieben-Werkzeug - anfangs ungewohnt, dann aber selbstverständlich

Ich gestalte meine Fotobücher gerne von Grund auf selbst. Von dem her kann ich auf fertige Vorlagen oder automatisches Befüllen mit Fotos gerne verzichten. Angeboten wird das aber natürlich auch. Ganz nett sind die einzelnen Seitenlayouts zu verschiedenen Themen (Baby, Hochzeit, ... ).

Rechts die verschiedenen Seitenlayouts. Ganz hilfreich um schnelle Anordnungen von Fotos vorzunehmen

Das fertige Fotobuch wird dann wie gewohnt einfach online übertragen. Dauert ein wenig, aber bei der Bildmenge ja auch OK. Was ich hier auch toll gefunden hab ist die Möglichkeit, sich eine Vorschau des bestellten Produkts per E-Mail zusenden zu lassen. Da bekommt man dann einen Link zum (in meinem Fall) Fotobuch und kann sich das online ansehen bzw. an Freunde weiterschicken.

Die Ausarbeitung bzw. Lieferung ging bei mir wirklich sehr sehr schnell. Innerhalb von wenigen Tagen war das hier beim mir - in Österreich! Wirklich top!!

Jetzt aber zum Besten an der ganzen Geschichte: die Qualität des gelieferten Fotobuchs hat mich total überzeugt. Tolle Farben, gut gebunden, alles perfekt. So stell ich mir ein Fotobuch vor! Mittlerweile hab ich doch schon ein paar Fotobücher bestellt und es war noch kein negativer Ausreißer dabei. Immer die

Durch die kleine Raabklamm mit dem neuen Objektiv

Kleine Raabklamm

Wie angekündigt, habe ich mein neues Sony 16-50mm Objektiv für meine kleine Reisekamera (SONY NEX 5N) bereits einem kleinen Outdoor-Test unterzogen. Dazu bin ich recht früh mit dem Rad zur kleinen Raabklamm aufgebrochen. Die Kamera war natürlich mit dabei und immer griffbereit. Ganz uneigennützig war dieser Ausflug auch nicht, wollte ich doch ein wenig den extremen Temperaturen entfliehen und wo sollte das besser klappen als in einer engen dunklen Klamm...

Mit den Fotos hab ich bereits ein Stückchen vor meinem eigentlichen Ziel begonnen. Ich hab dazu meistens einfach mein Rad irgendwo schnell "geparkt" und ein paar Schnappschüsse gemacht. Später hab ich dann auch öfters auf die Panoramafunktion zurückgegriffen, hat sich einfach sehr oft angeboten. Die Fotos hab ich als Raw gespeichert und wurden von mir standardmäßig nachbearbeitet (Lightroom + Photoshop).

Also, beginnen wir die kleine Bilderreise:

Um euch - und eigentlich auch mir selbst - einen kleinen Überblick zu verschaffen hab ich nach einer Karte der angesprochenen kleinen Raabklamm (ja, es gibt auch eine große) gesucht. Als erstes Bild gibt's daher diese Karte:

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Einer meiner Lieblingsfunktionen an der Sony NEX war und ist die Panoramafunktion. Ganz klar, das musste ich mit dem neuen Objektiv auch gleich ausprobieren...

[photonav url='http://www.ichfotografiere.at/wp-content/uploads/2013/08/kleine-raabklamm-02.jpg' container_height=624 mode=move popup=colorbox animate=1]

(Mauszeiger über das Bild bewegen, Klick macht’s groß)

[photonav url='http://www.ichfotografiere.at/wp-content/uploads/2013/08/kleine-raabklamm-03.jpg' container_height=624 mode=move popup=colorbox animate=1]

(Mauszeiger über das Bild bewegen, Klick macht’s groß)

Um euch die Fahrt selbst etwas näher zu bringen, hab ich auch immer wieder vom Radweg selbst ein paar Fotos gemacht - in voller Geschwindigkeit natürlich! :)

Kleine RKleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

[photonav url='http://www.ichfotografiere.at/wp-content/uploads/2013/08/kleine-raabklamm-08.jpg' container_height=624 mode=move popup=colorbox animate=1]

(Mauszeiger über das Bild bewegen, Klick macht’s groß)

 

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

[photonav url='http://www.ichfotografiere.at/wp-content/uploads/2013/08/kleine-raabklamm-12.jpg' container_height=624 mode=move popup=colorbox animate=1]

(Mauszeiger über das Bild bewegen, Klick macht’s groß)

 

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

Kleine Raabklamm

 

[photonav url='http://www.ichfotografiere.at/wp-content/uploads/2013/08/kleine-raabklamm-28.jpg' container_height=624 mode=move popup=colorbox animate=1]

(Mauszeiger über das Bild bewegen, Klick macht’s groß)

So, das war's mit der kleinen Bilderreise. Kurze Zusammenfassung: Das Objektiv hat alle Anforderungen für mich erfüllt. Es hat für mich eine ausreichende Bildqualität und ist um ein gutes Stück kleiner und leichter als das alte Objektiv. Noch dazu sieht die Kamera jetzt auch nicht mehr ganz so objektiv-lastig aus. Bis jetzt konnte ich noch keine Nachteile gegenüber dem alten Objektiv finden oder sonst irgendwelche Probleme feststellen. Also für alle die einen Umstieg überlegen - wenn der Preis stimmt würde ich zuschlagen!

Die gewählte Tour kann ich übrigens nur jedem empfehlen der mal in die Nähe kommt. Ist wirklich ein toller Ausflug und auch zu Fuß locker zu schaffen. Vielleicht schaffe ich in nächster Zeit auch die große Raabklamm Tour. Dann natürlich wieder mit Fotos! :)

Meine Reisekamera bekommt ein Update - das Sony SEL 16-50 mm f/3,5-5,6

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Darüber nachgedacht habe ich bereits seit der Ankündigung des Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektivs, jetzt ist es endlich soweit! Ich spendiere meiner Reisekamera (Artikel Teil1, Teil2, Teil3, Teil4) ein neues Allround-Objektiv, ein viel kleineres, handlicheres! So lange gewartet habe ich vor allem auf Grund des Preises. Es war mir bis jetzt einfach zu teuer. Musste man bis jetzt noch mit 250 bis 300 Euro für dieses Objektiv rechnen, so habe ich jetzt bereits weit unter 200 Euro gefunden - siehe z.B. diesen Preisvergleich. (ANMERKUNG: hab jetzt gesehen dass es das Objektiv nur kurze Zeit so billig gegeben hat, scheint also so als ob sich öfter reinschauen lohnen würde... ) Diese Woche ist das Objektiv nun angekommen und wie's bei den meinsten neuen "Spielzeugen" ist, konnte ich es nicht erwarten es auszupacken und damit zu spielen! :)

 

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Der offensichtlichste Unterschied zum alten Kit-Objektiv ist sicher die Größe und wenn man's dann an der Kamera ausprobiert der Zoom. Das neue Objektiv hat einen elektronischen Zoom und zusätzlich auch eine Zoom-Wippe an der Seite. Ist jetzt nichts wirkich Außergewöhnliches mehr und nach ein paar Mal herumprobieren hat man sich auch gleich daran gewöhnt.

Tja, den ersten (äußerlichen) Test hat da neue Objektiv auf jeden Fall bestanden, fehlt nur noch der Test in der freien Natur. Den haben wir auch schon hinter uns und wie der ausgegangen ist gibt's im nächsten Beitrag...

 

Die perfekte Reise-Kamera – Teil 4: Nach der Reise

sony-nex5n

Jetzt hab ich schon so lang und breit über die Auswahl meiner perfekten Reisekamera geschrieben (1, 2, 3), jetzt sollte ich wohl auch etwas genauer berichten wie sich meine Sony NEX-5N geschlagen hat! Das mache ich hiermit in diesem Posting! Die erste Station unserer Reise war ja Bangkok. Da sich dort sehr viel in der Nacht abspielt, konnte ich gleich mal die "Nachttauglichkeit" der Kamera prüfen. Stativ hatte ich natürlich keines dabei also wechselte ich auf den "Handgehalten bei Dämmerung"-Modus. Echt spitze dieser Modus! Kurz gesagt werden mehrere Aufnahmen gemacht und möglichst wackelfreie und rauscharme Fotos zu bekommen. Und das funktionierte bei mir auch sehr gut muss ich sagen. Die ersten Beispielbilder habe ich bereits hier gepostet.

Die üblichen Touristenfotos meistert die NEX natürlich auch spitzenmäßig. Meine Befürchtungen, dass das Standard-Objektiv (18-55mm) nicht zu gebrauchen sei, waren komplett unbegründet. Und auch an die Größe des Objektivs gewöhnt man sich sehr schnell. Den einzigen Minuspunkt den ich wirklich ausmachen konnte war die Fokussierungsgeschwindigkeit. Auf schnelle Situationswechsel oder bei Fotos die ganz schnell passieren mussten war die Kamera bzw. das Objektiv nicht gut zu sprechen. Bei diesen Versuchen hab ich einige unscharfe Fotos produziert. Positiv war für mich hingegen die Hilfe beim manuellen Fokussieren. Sobald man das einschaltet und man am Fokusring dreht, bekommt man eine vergrößerte Darstellung des anvisierten Bereichs. Scharfstellen wird somit zum Kinderspiel.

Absolut top sind die Sweep-Panoramen die mit der Kamera aufgenommen werden können. Ich habe jetzt darüber schon öfter geschrieben und will das Thema hier nicht wieder komplett ausreizen. Es ist ganz einfach eine tolle Funktion die ich nicht mehr missen möchte! Außer der Panorama-Funktion habe ich eigentlich nur mehr den HDR-Effekt regelmäßig benutzt. Dabei wird aus 3 Aufnahmen in der Kamera ein HDR-Bild erzeugt. Einzige Einstellungsmöglichkeit ist "Niedrig, Mittel bzw. Hoch" was die Stärke des Effekts betrifft (je höher desto surrealer wird das Bild). Ich habe fast ausschließlich mit "Niedrig" gearbeitet, was für meinen Geschmack noch immer leicht hoch genug war. Meinen normalen Arbeitsweg für die Erstellung von HDR-Fotos, also zuerst die Einzelaufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung, HDR-Erstellung und anschließendes Tonemappig habe ich gleich nach Beginn der Reise aufgegeben. Da die Kamera nur 0,7 EV-Schritte zulässt (warum eigentlich???) war dieser Workflow leider zum Scheitern verurteilt. Die Belichtungsunterschiede waren mir einfach zu gering, da kann ich gleich auf ein einzelnes Raw-File auch zurückgreifen...

Etwas nervig war es, zwischen den einzelnen Einstellungen herumzuwechseln. Hauptsächlich fotografierte ich im Zeitautomatik-Modus (A, AV) im Raw-Format. Wollte ich aber z.B. mit besagtem HDR-Effekt eine Aufnahme machen, musste ich zuerst das Ausgabeformat auf JPG ändern und dann den HDR-Effekt aktivieren. Das dauert schon mal ein paar Sekunden und könnte meiner Meinung nach relativ einfach verbessert werden.

Der Akku der Kamera hält ebenfalls was er verspricht. 200 bis 300 Fotos waren kein Problem, oft sogar ein paar mehr. Was ich leider versäumt habe war eine Schutzfolie für das Display vorab zu kaufen. So habe ich die ersten Kratzer bereits drinnen und werd sie wohl auch nicht mehr loswerden.

Zum Schluss noch das wahrscheinlich Wichtigste: die Bildqualität. Hier gibt's wirklich das größte Plus für die NEX! Die Bildqualität ist nämlich tatsächlich außerordenlich gut! Ich habe nach unserer Rückkehr standardmäßig die Bilder in Lightroom importiert und habe mich ans Aussortieren gemacht. Dabei ist mir mit der Zeit aufgefallen, dass die Bilder auf der Kamera viel viel schöner gewirkt haben. Das kann nur einen Grund haben dachte ich mir - es muss der Unterschied zwischen Raw- und JPG-Variante sein. Und so war es auch. Da ich in Lightroom standardmäßig nur die Raw-Dateien importiert habe, habe ich auch nur diese gesehen und bearbeitet. Die JPG-Varianten wurden hingegen garnicht berücksichtigt. Das war schade! Denn wie sich herausstellte war die von der Kamera produzierte JPG-Version in vielen Fällen bereits sehr sehr gut. Also hab ich die Import-Einstellung in Lightroom geändert und die JPGs mit-importiert. So hab ich mir einiges an Entwicklungsarbeit und Zeit erspart. Also Fazit: Die JPG-Qualität der NEX-5N ist wirklich sehr sehr gut. So gut, dass man sich das Bearbeiten der Raw-Dateien in vielen Fälles ersparen kann!

Mein generelles Testurteil zur Kamera fällt also durchwegs gut bis sehr gut aus. Auf einer 10-teiligen Bewertungsskala würde das von mir 9 Punkte geben. Der 1 Punkt Abzug wäre allerdings mit einem guten Firmware-Update durchwegs auszubessern denke ich.

Samyang 14mm - die Zweite

6250267937_cd0cb17460_b

Der nächste "Ausgang" mit dem neuen Samyang-Objektiv stand am Programm. Diesmal dauerte der Rundgang schon etwas länger und ich hab mich mit dem Objektiv auch intensiver beschäftigen können. Die ersten Eindrücke wurden großteils bestätigt, hier die wichtigsten Facts zusammengefasst:

  • Handhabung des Objektives ist gut. Es klappert nichts, es ist alles stabil und greift sich gut an.
  • Manuelles Fokussieren ist teilweise schwierig, da man bei den 14mm nicht wirklich sieht, was jetzt scharf ist oder nicht - ausser man ist sehr nah am Objekt dran. Ich hab daher meisst ein, zwei Probeaufnahmen gemacht und mir das Ergebnis am Display angeschaut. Einfacher wirds natürlich je weiter man abblendet. Die Entfernungsskala am Objektiv selbst ist leider auch keine große Hilfe, denn 0,5m auf dieser Skala eingestellt sind im wirklichen Leben viel viel mehr!
  • Die Zeitautomatik Av (einstellen der gewünschte Blende und die Kamera wählt automatisch die passende Verschlusszeit) funktioniert nicht immer. Teilweise werden die Fotos viel zu dunkel. Ich konnte bis jetzt allerdings noch kein Muster herausfinden warum/wann die Fotos so werden...
  • 14mm am Crop-Sensor sind mir ehrlich gesagt vollkommen genug. Wenn ich mir das jetzt auf einer Vollformat-Kamera vorstelle, würde mir das glaube ich viel zu viel sein was ich da auf ein Bild bekomme.
  • Die Vignettierung die ich bei meinen vorangegangenen Weitwinkel-Objektiven teilweise hatte ist mir bis jetzt nicht bzw. nur minimal untergekommen.

Wie gesagt, im Prinzip haben sich meine ersten Eindrücke nur noch weiter bestätigt. Am interessantesten ist für mich der Punkt mit der Fokussierung. Das ist der einzige Punkt der für mich wirklich Probleme macht. Mittlerweile weiß ich allerdings schon ca. wieviel ich zur Anzeige am Objektiv dazurechnen muss bzw. wird es ja wesentlich einfacher wenn man weiter abbledet.