Samyang 14mm - die Zweite

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Der nächste "Ausgang" mit dem neuen Samyang-Objektiv stand am Programm. Diesmal dauerte der Rundgang schon etwas länger und ich hab mich mit dem Objektiv auch intensiver beschäftigen können. Die ersten Eindrücke wurden großteils bestätigt, hier die wichtigsten Facts zusammengefasst:

  • Handhabung des Objektives ist gut. Es klappert nichts, es ist alles stabil und greift sich gut an.
  • Manuelles Fokussieren ist teilweise schwierig, da man bei den 14mm nicht wirklich sieht, was jetzt scharf ist oder nicht - ausser man ist sehr nah am Objekt dran. Ich hab daher meisst ein, zwei Probeaufnahmen gemacht und mir das Ergebnis am Display angeschaut. Einfacher wirds natürlich je weiter man abblendet. Die Entfernungsskala am Objektiv selbst ist leider auch keine große Hilfe, denn 0,5m auf dieser Skala eingestellt sind im wirklichen Leben viel viel mehr!
  • Die Zeitautomatik Av (einstellen der gewünschte Blende und die Kamera wählt automatisch die passende Verschlusszeit) funktioniert nicht immer. Teilweise werden die Fotos viel zu dunkel. Ich konnte bis jetzt allerdings noch kein Muster herausfinden warum/wann die Fotos so werden...
  • 14mm am Crop-Sensor sind mir ehrlich gesagt vollkommen genug. Wenn ich mir das jetzt auf einer Vollformat-Kamera vorstelle, würde mir das glaube ich viel zu viel sein was ich da auf ein Bild bekomme.
  • Die Vignettierung die ich bei meinen vorangegangenen Weitwinkel-Objektiven teilweise hatte ist mir bis jetzt nicht bzw. nur minimal untergekommen.

Wie gesagt, im Prinzip haben sich meine ersten Eindrücke nur noch weiter bestätigt. Am interessantesten ist für mich der Punkt mit der Fokussierung. Das ist der einzige Punkt der für mich wirklich Probleme macht. Mittlerweile weiß ich allerdings schon ca. wieviel ich zur Anzeige am Objektiv dazurechnen muss bzw. wird es ja wesentlich einfacher wenn man weiter abbledet.