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Meine Reisekamera bekommt ein Update - das Sony SEL 16-50 mm f/3,5-5,6

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Darüber nachgedacht habe ich bereits seit der Ankündigung des Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektivs, jetzt ist es endlich soweit! Ich spendiere meiner Reisekamera (Artikel Teil1, Teil2, Teil3, Teil4) ein neues Allround-Objektiv, ein viel kleineres, handlicheres! So lange gewartet habe ich vor allem auf Grund des Preises. Es war mir bis jetzt einfach zu teuer. Musste man bis jetzt noch mit 250 bis 300 Euro für dieses Objektiv rechnen, so habe ich jetzt bereits weit unter 200 Euro gefunden - siehe z.B. diesen Preisvergleich. (ANMERKUNG: hab jetzt gesehen dass es das Objektiv nur kurze Zeit so billig gegeben hat, scheint also so als ob sich öfter reinschauen lohnen würde... ) Diese Woche ist das Objektiv nun angekommen und wie's bei den meinsten neuen "Spielzeugen" ist, konnte ich es nicht erwarten es auszupacken und damit zu spielen! :)

 

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Sony SEL16-50 mm f/3,5-5,6 Objektiv

Der offensichtlichste Unterschied zum alten Kit-Objektiv ist sicher die Größe und wenn man's dann an der Kamera ausprobiert der Zoom. Das neue Objektiv hat einen elektronischen Zoom und zusätzlich auch eine Zoom-Wippe an der Seite. Ist jetzt nichts wirkich Außergewöhnliches mehr und nach ein paar Mal herumprobieren hat man sich auch gleich daran gewöhnt.

Tja, den ersten (äußerlichen) Test hat da neue Objektiv auf jeden Fall bestanden, fehlt nur noch der Test in der freien Natur. Den haben wir auch schon hinter uns und wie der ausgegangen ist gibt's im nächsten Beitrag...

 

Ich hab 'ne Neue: Olympus OM-D E-M5

OM-D E-5 Silver

Tja, so schnell kann's gehen und alles anders. Ich hab mich vor gut einer Woche von meinem kompletten Kamera-System (Canon EOS 7D + sämtliches Zubehör) getrennt und mir eine neue Kamera angeschafft - die Olympus OM-D E-M5 . Gegrübelt hab ich natürlich schon länger. Ausschlaggebend war dann schließlich für mich, dass ich mit der großen Canon nicht mehr wirklich Fotografiert habe - und was bringt mir dann die tollste Kamera wenn ich sie nicht mehr nutze?! Also hab ich mich gefragt warum ich sie nicht mehr benutze. Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich für so ziemlich alle Anlässe stattdessen meine kleine Sony NEX 5N genommen habe. Die ist sehr viel kleiner und leichter als die große DSLR und hab von der Bildqualität aus meiner Sicht absolut keine Nachteile, eher im Gegenteil, die JPEGs sind denen der Canon um Längen voraus! Also warum dann nicht die Canon ersatzlos streichen? Naja, das ging mir dann doch ein wenig zu weit...  :)  Ich kann mir nicht vorstellen, mit der Sony Sachen zu machen die -  sagen wir mal - über den Hobby-Gebrauch hinaus gehen. Dafür ist sie meiner Meinung nach nicht gemacht.

Also galt es eine Kamera zu finden, die einerseits kompakter als die Canon ist und dennoch alle Spielchen spielt. Gelandet bin ich wie schon bei meiner Reisekamerasuche bei den spiegellosen Systemkameras. Und hier war dann "nur" mehr die Entscheidung zwischen Sony und einer Micro-Four-Third Kamera zu treffen. Lange Rede kurzer Sinn, geworden ist's mit der Olympus OM-D E-M5 schließlich eine MFT-Kamera. Ich bin von dem System und im Besonderen von der Kamera überzeugt und gespannt wie's mir damit ergehen wird.

Die ersten Versuche hab ich bereits hinter mir und ich bin komplett begeistert! Ein paar Zubehörteile sollten in den nächsten Tagen noch kommen, dann ist der Wechsel für's erste abgeschlossen. Die ersten Fotos von der neuen Kamera werde ich auch gleich mal online stellen.

OM-D E-5 Silver

Die perfekte Reise-Kamera – Teil 4: Nach der Reise

sony-nex5n

Jetzt hab ich schon so lang und breit über die Auswahl meiner perfekten Reisekamera geschrieben (1, 2, 3), jetzt sollte ich wohl auch etwas genauer berichten wie sich meine Sony NEX-5N geschlagen hat! Das mache ich hiermit in diesem Posting! Die erste Station unserer Reise war ja Bangkok. Da sich dort sehr viel in der Nacht abspielt, konnte ich gleich mal die "Nachttauglichkeit" der Kamera prüfen. Stativ hatte ich natürlich keines dabei also wechselte ich auf den "Handgehalten bei Dämmerung"-Modus. Echt spitze dieser Modus! Kurz gesagt werden mehrere Aufnahmen gemacht und möglichst wackelfreie und rauscharme Fotos zu bekommen. Und das funktionierte bei mir auch sehr gut muss ich sagen. Die ersten Beispielbilder habe ich bereits hier gepostet.

Die üblichen Touristenfotos meistert die NEX natürlich auch spitzenmäßig. Meine Befürchtungen, dass das Standard-Objektiv (18-55mm) nicht zu gebrauchen sei, waren komplett unbegründet. Und auch an die Größe des Objektivs gewöhnt man sich sehr schnell. Den einzigen Minuspunkt den ich wirklich ausmachen konnte war die Fokussierungsgeschwindigkeit. Auf schnelle Situationswechsel oder bei Fotos die ganz schnell passieren mussten war die Kamera bzw. das Objektiv nicht gut zu sprechen. Bei diesen Versuchen hab ich einige unscharfe Fotos produziert. Positiv war für mich hingegen die Hilfe beim manuellen Fokussieren. Sobald man das einschaltet und man am Fokusring dreht, bekommt man eine vergrößerte Darstellung des anvisierten Bereichs. Scharfstellen wird somit zum Kinderspiel.

Absolut top sind die Sweep-Panoramen die mit der Kamera aufgenommen werden können. Ich habe jetzt darüber schon öfter geschrieben und will das Thema hier nicht wieder komplett ausreizen. Es ist ganz einfach eine tolle Funktion die ich nicht mehr missen möchte! Außer der Panorama-Funktion habe ich eigentlich nur mehr den HDR-Effekt regelmäßig benutzt. Dabei wird aus 3 Aufnahmen in der Kamera ein HDR-Bild erzeugt. Einzige Einstellungsmöglichkeit ist "Niedrig, Mittel bzw. Hoch" was die Stärke des Effekts betrifft (je höher desto surrealer wird das Bild). Ich habe fast ausschließlich mit "Niedrig" gearbeitet, was für meinen Geschmack noch immer leicht hoch genug war. Meinen normalen Arbeitsweg für die Erstellung von HDR-Fotos, also zuerst die Einzelaufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung, HDR-Erstellung und anschließendes Tonemappig habe ich gleich nach Beginn der Reise aufgegeben. Da die Kamera nur 0,7 EV-Schritte zulässt (warum eigentlich???) war dieser Workflow leider zum Scheitern verurteilt. Die Belichtungsunterschiede waren mir einfach zu gering, da kann ich gleich auf ein einzelnes Raw-File auch zurückgreifen...

Etwas nervig war es, zwischen den einzelnen Einstellungen herumzuwechseln. Hauptsächlich fotografierte ich im Zeitautomatik-Modus (A, AV) im Raw-Format. Wollte ich aber z.B. mit besagtem HDR-Effekt eine Aufnahme machen, musste ich zuerst das Ausgabeformat auf JPG ändern und dann den HDR-Effekt aktivieren. Das dauert schon mal ein paar Sekunden und könnte meiner Meinung nach relativ einfach verbessert werden.

Der Akku der Kamera hält ebenfalls was er verspricht. 200 bis 300 Fotos waren kein Problem, oft sogar ein paar mehr. Was ich leider versäumt habe war eine Schutzfolie für das Display vorab zu kaufen. So habe ich die ersten Kratzer bereits drinnen und werd sie wohl auch nicht mehr loswerden.

Zum Schluss noch das wahrscheinlich Wichtigste: die Bildqualität. Hier gibt's wirklich das größte Plus für die NEX! Die Bildqualität ist nämlich tatsächlich außerordenlich gut! Ich habe nach unserer Rückkehr standardmäßig die Bilder in Lightroom importiert und habe mich ans Aussortieren gemacht. Dabei ist mir mit der Zeit aufgefallen, dass die Bilder auf der Kamera viel viel schöner gewirkt haben. Das kann nur einen Grund haben dachte ich mir - es muss der Unterschied zwischen Raw- und JPG-Variante sein. Und so war es auch. Da ich in Lightroom standardmäßig nur die Raw-Dateien importiert habe, habe ich auch nur diese gesehen und bearbeitet. Die JPG-Varianten wurden hingegen garnicht berücksichtigt. Das war schade! Denn wie sich herausstellte war die von der Kamera produzierte JPG-Version in vielen Fällen bereits sehr sehr gut. Also hab ich die Import-Einstellung in Lightroom geändert und die JPGs mit-importiert. So hab ich mir einiges an Entwicklungsarbeit und Zeit erspart. Also Fazit: Die JPG-Qualität der NEX-5N ist wirklich sehr sehr gut. So gut, dass man sich das Bearbeiten der Raw-Dateien in vielen Fälles ersparen kann!

Mein generelles Testurteil zur Kamera fällt also durchwegs gut bis sehr gut aus. Auf einer 10-teiligen Bewertungsskala würde das von mir 9 Punkte geben. Der 1 Punkt Abzug wäre allerdings mit einem guten Firmware-Update durchwegs auszubessern denke ich.

Die perfekte Reise-Kamera – Teil 3: Es kann sich jeder mal irren...

sony-nex5n

Jap, so ist es. Auch ich kann mal die falsche Wahl treffen...  :) Eigentlich hätte die Suche nach der perfekten Reise-Kamera mit Teil2 der Beitragsserie enden sollen, in diesem hab ich mich schließlich auch für eine Kamera (Panasonic Lumix GF2) entschieden . ABER, wie so oft im Leben kommt man erst später drauf was man wirklich will bzw. braucht. Die Panasonic ist sicher eine gute Kamera und vom Preis/Leistungs Verhältnis auch absolut top, mir hat aber nach den ersten Tests und etwas Herumprobieren einfach etwas gefehlt an der Kamera. Auf jeden Fall für mich dann ganz klar, dass ich einen falschen Kompromiss eingegangen bin. Also einen Schritt zurück und richtig abbiegen - in Richtung Sony! Die Sony NEX 5N war ja in der engeren Auswahl und wurde von mir eigentlich nur aufgrund der mangelnden Objektiv-Auswahl und dem höheren Preis ausgeschlossen. Qualitativ und rein von den Features her war die Sony immer schon mein Favorit. Grund genug um dieser Spitzenkamera eine Chance zu geben - finde ich zumindest.

Gesagt getan, die Panasonic war noch garnicht weiterverkauft war die Sony schon da. Und der erste Eindruck war wirklich Hammer. Ich hab mir gleich das Set mit 16mm Festbrennweite und 18-55mm Zoomobjektiv gegönnt. Die Kamera an sich ist wirklich winzig. Sogar mit dem 16mm Objektiv ist sie noch immer sehr handlich - etwas sperriger wird's dann erst mit dem Zoomobjektiv. Viele Knöpfe/Räder gibts an der Kamera ja nicht - das macht die Bedienung grundsätzlich einfach. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Sony-Menüführung. Davon hatte ich vorab bereits gelesen und ich muss zum Teil leider zustimmen. Einige Funktionen sind schon richtig "gut" versteckt! Andererseits bietet die Kamera auch richtig viele Features an, die müssen erst mal wo untergebracht werden.

Besonders interessant ist für mich natürlich die HDR-Tauglichkeit der NEX-5N. Angepriesen wird ja ganz besonders die bereits in die Kamera eingebaute HDR-Funktion. Dabei werden automatisch 3 Aufnahmen gemacht und zu einem HDR-Bild zusammengefügt. Hört sich im Prinzip gut an, doch was kann diese Funktion wirklich? Erste Einschränkung: Die HDR-Funktion funktioniert nur mit JPEG-Aufnahmen. Das Raw-Format wird dabei nicht unterstützt. Naja, nicht so toll wir ich finde. Positiv fällt auf, dass man die HDR-Funktionauch noch anpassen kann. Man kann die +/- EV-Schritte im Optionsmenü verändern. Standardmäßig sind anscheinend +/- 2EV eingestellt. Man kann das aber von 1 bis 6 EV verändern. Aber was kommt jetzt eigentlich dabei raus? Ein Testbild gibts am Ende...  nur soviel vorab: ich glaub da geht noch mehr!!!

Als Gegenstück möchte ich natürlich auch Belichtungsreihen selbst aufnehmen und selbst wie gewohnt HDRs erstellen. Mit der oben vorgestellten Funktion ist es ja leider nicht möglich die Einzeldateien abzuspeichern. D.h. ich muss auf die klassische Belichtungsreihen-Funktion zurückgreifen. Und die ist leider nicht besonders gut ausgeprägt bei der NEX-5N. Es gibt zwei Optionen: +/- 0,3 EV oder +/- 0,7 EV. Nix mit 2, 4 oder gar 6 EV - leider. Ich hab auch schon ein bisschen nach Gründen gesucht warum hier gespart wurde, anscheinend gibt es nicht wirklich welche. Hängt einfach von der Firmware ab und die kann zur Zeit einfach nicht mehr. Egal, ich will nicht immer jammern und vielleicht ist's mit dem nächsten Update ja auch schon ganz anders. Ich nehm also was ich kriegen kann und schau mal was raus kommt - und zu meiner Überraschung war's zumindest bei meinem Testbild gar nicht so übel :)

Zu den zwei Testfotos:

Ich hab versucht die gleichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Auch am Computer hab ich dann beide Bilder gleich behandelt um sie wirklich miteinander vergleichen zu können. Für meinen Geschmack ist die interne HDR-Version einfach etwas zu flau. Gut möglich dass ich etwas länger herumprobieren hätte müssen. Vielleicht hätte ich die EV-Einstellungen weiter hinaufdrehen müssen oder was auch immer. Vielleicht mach ich noch einen ausführlicheren Test wo ich wirklich alle Einstellungsmöglichkeiten durchgehe. Auf jeden Fall hat mir in diesem Testfall das manuelle HDR-Bild besser gefallen.

Interne HDR-Funktion:

 Belichtungsreihe + Photomatix:

Neue interessante Kameras: Canon und Fujifilm

Fujifilm-XPro1

Die Meldungen überhäufen sich ja in diesen Tagen, jeder der was auf sich hält bring ein neues "Spitzenmodell" oder ähnliches heraus möchte man meinen. Ich stelle euch heute nur ganz zur die zwei Modelle vor, die bei mir für die meiste Aufregung/Vorfreude gesorgt haben.

Canon PowerShot G1X

Canon G1X

Canon hat eine neue Premium-Digicam angekündigt. Die G1X verspricht professionelle Bildqualität und einige nette Schmankerln. Vor allem der Sensor hat einen ordentlichen Sprung gemacht und ist mit den Sensoren von Canons APS-C Kameras zu vergleichen. Als Objektiv kommt ein 4 x optisches Zoom mit 28 - 112mm zum Einsatz. Und dass ist auch das einzige was mich auf den ersten Blick stört. Warum gibt's nicht endlich Wechselobjektive von Canon? Schon klar, vielen ist wahrscheinlich ein fixes Zoom-Objektiv lieber als x Objektive andauernd mitzuschleppen. Ich glaube aber, dass man sich dadurch einiges verbaut und vor allem bei fortgeschrittenen Benutzern Nachteile haben wird. Naja, ist ja bloß meine Meinung und kann ganz anders laufen - wir werden es sehen.

Auf jeden Fall klingt die G1X sehr interessant - Details gibt's z.B. hier auf Digital Photography School

Fujifilm X-Pro1

Fujifilm-XPro1

Ich habe ja schon bei meiner Suche nach der perfekten Reisekamera von der Fujifilm X10 berichtet und wie gut sie mir gefallen hat. Mittlerweile hat Fuji auch schon die nächste Kamera in dieser Linie angekündigt, die X-Pro1. An Board ist anscheinend ein neu konzipierter APS-C Sensor der Großes leisten soll! Was mir jedoch viel wichtiger ist - und ich zuvor bei der Canon kritisiert habe - es gibt Objektive zum Wechseln! Am Beginn zwar nur 3 verschiedene, doch es sollen mehr werden! Und schick anzusehen sind die Fujis bekanntlich ja auch alle miteinander! :)

Details zur Fujifilm X-Pro1 auf Digital Photography School