samyang

autumn sunset

So, dieser Post ist leider etwas länger in der "Entwürfe-Box" hängen geblieben...ich wollte mit diesem Post eigentlich ein paar neue Funktionen hier freischalten, ich bin bis jetzt allerdings nicht ganz damit fertig geworden. Und da der Beitrag nun doch schon etwas älter ist, wollte ich nicht mehr länger warten - also hier ist er - leider ohne neue Funktionen. Jetzt hab ich's doch noch geschafft einen der wirklich tollen Sonnenuntergänge im Herbst in aller Ruhe zu fotografieren. Leider hatte ich kein Stativ zur Hand, was aber in dem Fall nicht ganz so tragisch war. Ich habs dann einfach mit anderen "Hilfsmitteln" probiert - wie man am zweiten Foto auch sehen kann. Da hab ich die Kamera einfach auf meinem Autodach abgelegt und als Draufgabe auch noch eine ganz nette Spiegelung bekommen :)

autumn sunset
autumn sunset

Auf Flickr: http://www.flickr.com/photos/hjjanisch/6318643047

autumn sunset - spiegelung

Samyang 14mm - die Zweite

6250267937_cd0cb17460_b

Der nächste "Ausgang" mit dem neuen Samyang-Objektiv stand am Programm. Diesmal dauerte der Rundgang schon etwas länger und ich hab mich mit dem Objektiv auch intensiver beschäftigen können. Die ersten Eindrücke wurden großteils bestätigt, hier die wichtigsten Facts zusammengefasst:

  • Handhabung des Objektives ist gut. Es klappert nichts, es ist alles stabil und greift sich gut an.
  • Manuelles Fokussieren ist teilweise schwierig, da man bei den 14mm nicht wirklich sieht, was jetzt scharf ist oder nicht - ausser man ist sehr nah am Objekt dran. Ich hab daher meisst ein, zwei Probeaufnahmen gemacht und mir das Ergebnis am Display angeschaut. Einfacher wirds natürlich je weiter man abblendet. Die Entfernungsskala am Objektiv selbst ist leider auch keine große Hilfe, denn 0,5m auf dieser Skala eingestellt sind im wirklichen Leben viel viel mehr!
  • Die Zeitautomatik Av (einstellen der gewünschte Blende und die Kamera wählt automatisch die passende Verschlusszeit) funktioniert nicht immer. Teilweise werden die Fotos viel zu dunkel. Ich konnte bis jetzt allerdings noch kein Muster herausfinden warum/wann die Fotos so werden...
  • 14mm am Crop-Sensor sind mir ehrlich gesagt vollkommen genug. Wenn ich mir das jetzt auf einer Vollformat-Kamera vorstelle, würde mir das glaube ich viel zu viel sein was ich da auf ein Bild bekomme.
  • Die Vignettierung die ich bei meinen vorangegangenen Weitwinkel-Objektiven teilweise hatte ist mir bis jetzt nicht bzw. nur minimal untergekommen.

Wie gesagt, im Prinzip haben sich meine ersten Eindrücke nur noch weiter bestätigt. Am interessantesten ist für mich der Punkt mit der Fokussierung. Das ist der einzige Punkt der für mich wirklich Probleme macht. Mittlerweile weiß ich allerdings schon ca. wieviel ich zur Anzeige am Objektiv dazurechnen muss bzw. wird es ja wesentlich einfacher wenn man weiter abbledet.

Samyang 14mm f/2.8 - die ersten Tests

Samyang 14mm f/2.8 – die ersten Tests

Gestern ist es angekommen, mein neues Weitwinkel Objektiv, das Samyang 14mm f/2.8 IF ED UMC Aspherical. Samyang 14mm f/2.8

Natürlich habe ich mich vorab gut erkundigt und habe einige Testberichte gelesen. Der große Vorteil des Samyang liegt dabei aber klar auf der Hand - der Preis. Mit etwas über € 300 ist das Objektiv nur etwa halb so teuer wie alle anderen Objektive im Weitwinkelbereich für Canon Kameras. Dazu kommt, dass die Testberichte auch durchaus positiv ausgefallen  sind - zumindest in den Punkten die mir persönlich wichtig waren. Mir macht es zum Beispiel wenig aus, dass es sich um ein komplett manuelles Objektiv handelt. D.h. man muss den Fokus und auch die Blende manuell am Objektiv einstellen und dazu die passende Verschlusszeit an der Kamera wählen. Das mag sich anfangs etwas ungewohnt, vielleicht sogar umständlich anhören, doch ich habe dann weiter überlegt... Im Prinzip ist dieses Objektiv rein für Landschaftsaufnahmen gedacht. Und bei diesen Aufnahmen hab ich in der Regel genug Zeit um alles vorzubereiten, einzustellen und mehrmals Probeaufnahmen zu machen. Also ist die Zeit, die man für das manuelle Einstellen benötigt, schon mal kein Kriterium. Weiters bin ich ein Typ, der sowieso gerne manuell fokussiert. Ich habe das gerne selbst "in der Hand". Alles in allem waren das keine Auschlusskriterien für mich.

Ein weiteres positives Argument waren die guten Schärfe-Werte die dem Objektiv über die Tests hinweg bescheinigt wurden. Hier hatte ich ja einiges an meinem letzten Weitwinkel-Objektiv (Tamron 12-24mm) auszusetzen. Auf jeden Fall war es dann schlussendlich so, dass ich davon überzeugt war, dem Samyang eine Chance zu geben.

Der erste Eindruck war wirklich ein guter: Das Objektv machte einen hochwertigen Eindruck - kein billiges Plastik-Ding bei dem alles klirrt und klappert, ganz im Gegenteil. Die ersten

Samyang 14mm f/2.8

Schnappschüsse waren schnell gemacht und dabei zeigten sich auch schnell die "Eigenheiten" die mit diesem Objektiv mitgeliefert wurden: Der manuelle Fokus und die Einstellung der Verschlusszeit. Der Fokus scheint mit der am Objektiv zu angebrachten Skala nicht ganz überein zu stimmen - bei mir scheint er etwas näher zu liegen als dort angegeben ist. Naja, sollte bei Landschaftsaufnahmen ja nicht so ins Gewicht fallen aber dennoch, da muss man halt drauf kommen. Die zweite Eigenheit ist, dass ich die Verschlusszeit generell etwas länger wählen muss als mir im Sucher angezeigt wird. Kommt man auch schnell drauf wenn die Bilder zu dunkel werden und jetzt auch nicht so die Tragik.

Die ersten wirklichen Testfotos seht ihr hier anschließend. Ich bin einfach mal kurz vor bzw. nach Sonnenuntergang am Heimweg von der Arbeit stehengeblieben und hab abgedrückt. Hat durchwegs prima funktioniert (unter Beachtung der oben angeführten Punkte). Allein das letzte Testbild ist etwas verschwommen. Da hab ich mit dem Focus ein wenig herumexperimentiert, anscheinend ein wenig zuviel.

 

sunset :: testing the new samyang 14mm f/2.8 I

sunset :: testing the new samyang 14mm f/2.8 II

sunset :: testing the new samyang 14mm f/2.8 III